L’Aquila, neun Jahre danach

Neun Jahre nach dem verheerenden Erdbeben von 2009 , ist das Zentrum von L’Aquila (Abruzzi) noch eine Baustelle.

Man spürt zwar viel Stolz und Lust, die Stadt wieder aufzubauen…

…aber, wie immer in Italien, geht es nich so schnell voran.

Es ist interessant, dass die symbolischen historischen Denkmäler der Stadt zuerst und schnell wieder instand gesetzt wurden. So etwa die eigenartige mittelalterliche Fontana delle 99 cannelle:

Oder die schöne Basilica di Collemaggio:

 

 

 

 

Offenbar wohnen noch viele Leute in den nach dem Erdbeben aus dem Boden gestampften Dörfern der Umgebung. Ob sie, nach so langer Zeit, jemals wieder in die Stadt zurückkehren werden?

Wenn wir die Leute fragen, ist die Antwort oft: chissà? Wer weiss? Was das genau bedeutet, ist nicht so leicht zu erraten. Fatalismus? Zurückhaltung gegenüber den Fremden?

Beeindruckend, jedenfalls, wie die Leute in einem solch fast schon ewigen Provisorium versuchen, einen normaen Alltag zu leben.

 

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